Teil eines Werkes 
5. Bd. (1868)
Entstehung
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kein ſolcher verſchwundener Stern ſein, nicht ſo ſpurlos von hinnen gehen. Ein Sieg nur noch, nur einer, daß man mit Ehren in die Grube fahren kann, dann bin ich zufrieden.

Die Fürſtin äußerte nichts auf dieſen aufrichtigen Ausdruck ſeines Ehrgeizes, der in der Seele ihres Ge⸗ mahls einem unaufhaltſam ſprudelnden Quell glich, welcher in gleicher Stärke ſchon in ſeinen Jugendjahren all ſein Thun geleitet hatte. Das war das Merkmal ſeiner unveränderten Naturwüchſigkeit, daß keine ſeiner Eigenthümlichkeiten oder Leidenſchaftlichkeiten hinſichtlich der Gewalt, die ſie, je nachdem der Moment die eine oder die andere beſonders anregte, über ihn ausübten, ab⸗ genommen hatte. Wie ehedem war er noch jetzt die rohe Kraft, die nux ihrem eigenen Willen dient und rückſichtslos ſich ſelbſt vergißt, ſobald ſie in Bewegung geſetzt iſt. Unverändert war er derſelbe geblieben in ſeiner Neigung zur Gewaltherrſchaft, aber ebenſo unver⸗ ändert hatte er ſeine Neigung zu ſeiner Gemahlin bewahrt, und dieſe ſchätzte an ihm um ſo mehr dieſe ſeltene Tu⸗ gend, als ſie ihn beſſer kannte wie er ſich ſelbſt.

Wenn Jemand eine Veränderung der Situation ſehnlichſt wünſchte, ſo waren es Frau Annelieſe und ihre Prinzeſſinnen. Der Aufenthalt auf der Bran⸗ denburger Dompropſtei entſprach zu wenig ihren im