Teil eines Werkes 
5. Bd. (1868)
Entstehung
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Mein theurer Freund, wendete er ſich an den Grafen,ich gehe mit frohem Herzen von hinnen, denn ich weiß Sie beide geſichert und im Genuſſe des Glückes einer Ihr Leben verſchönernden Liebe. Sie, Graf, werden jetzt erſt die Freude empfinden lernen, durch Ihre eigene Thätigkeit das Nothwendige fürs Leben zu beſchaffen. Es iſt ein ſchöner Stolz, den die Arbeit verleiht, ein Stolz, der den Wohllaut der Zufrieden⸗ heit mit ſich ſelbſt gibt. Und wenn Sie wieder zu Ihren Erbrechten gelangen, werden Sie, durch dieſe Erfahrung geläutert, bei Ihrem redlichen Herzen ſicher für Viele, die mühſelig und beladen im Schweiße ihres Angeſichts einen kargen Lohn erringen, ein treuer Helfer werden und den Adelsſtolz, der ſich in ſo vielen Fällen nur auf Ererbtes ſteift, als einen traurigen Auswuchs der Selbſtüberhebung nicht an ſich herantreten laſſen.

Nie, ſo wahr mir Gott helfe! rief Fortunatus, ihn umarmend.

Ich vergeſſe die Wohlthaten nicht, die Er mir erwieſen! ſprach Marie tief gerührt.Er iſt ja der Urheber meines wiedergewonnenen Glückes.

Unſer gemeinſchaftlicher Freund! fügte der Vorige hinzu.

Der Hofmedicus eilt? nach Deſſau zurück in der glücklichſten und heiterſten Stimmung, wie nur der ſie

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