Teil eines Werkes 
4. Bd. (1868)
Entstehung
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Dauer Niemand kannte, wie derſelbe auch ſein Reiſe⸗ ziel Niemand vertraut hatte, nöthigte ihn gewaltſam, ſich nach einem Lebenserwerb umzuſchauen, und er fand Unterkommen auf einem nach Stettin beſtimmten Schiffe. Ehe er jedoch mit demſelben abſegelte, hatte er einen Brief an den alten Sachwalter zurückgelaſſen, damit dieſer ihn bei ſeiner Nachhauſekunft finde. Wenn er einen dauernden Platz gefunden, werde er ihm weitere Nachricht von ſeinem Aufenthalte geben, hatte er ihm geſchrieben.

Er wollte mit der Waſſerreiſe nach Stettin ſein

Matroſenleben aufgeben und auf dem Feſtlande ein Unterkommen für ſich ſuchen, indeß der Wunſch ging nicht in Erfüllung, ſo viele Mühe er ſich auch gab.

In Berlin durfte er ſich nicht lange aufhalten.

Seine große kräftige Geſtalt zog ihm Werber auf den Hals, und um dem Soldatenjoche nicht zu verfallen, hielt er es für gerathener, ſeine Wanderung raſch fort⸗ zuſetzen, ſo ungeſtüm und feindſelig auch das October⸗ wetter war. Sein kleines Bündel über die Schulter gehängt, wanderte er durch die Gaſſen Berlins dem Thore nach Potsdam zu. Der eiſige, ſtürmiſch daher⸗ fegende Wind nöthigte ihn, im Schutze eines Haus⸗

vorſprungs zu verſchnaufen. Da hörte er plötzlich zwei weibliche Stimmen, von denen ihm die eine bekannt

vorkam, als habe er ſie früher ſchon gehört.