Teil eines Werkes 
4. Bd. (1868)
Entstehung
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hervorzog, ſodaß deſſen hart auf den Dielen hinfah⸗ rende Füße einen widerlichen, knarrenden Ton hervor⸗ brachten. Er hatte recht calculirt. Sogleich wurde die aus den innern Zimmern ins Vorgemach führende Thür geöffnet, ein Lakai ſteckte den Kopf heraus und rief erſtaunt:

Wie? Der Herr Baron noch hier und Ihre Ma⸗ jeſtät die Kaiſerin iſt bereits

Der Mann, welcher während dieſer Worte die Thür weiter geöffnet hatte, erblickte nun den mit der Piſtole in der Hand faſt in der Mitte des Gemaches ſtehenden Fortunatus.Ein Fremder und eine Piſtole in der Hand im kaiſerlichen Hauſe? Was ſoll das bedeuten? Ohne Zögern trat der Lakai, ein großer ſtarker Mann, raſch auf Fortunatus zu, und deſſen rechten Arm er⸗ faſſend, fragte er: Wer iſt Er? Kennt Er die Sitte nicht, daß Niemand im Bann des kaiſerlichen Hau⸗ ſes"

Gehe Er zum Henker! unterbrach ihn Fortunatus, indem er ſeinen Arm aus deſſen Fauſt zu befreien ſuchte.

Was? Er will hier den Befehlenden ſpielen? He, Franzel! Nazi! Herbei! Herbei!

Sogleich wurden antwortende Stimmen aus den

kaiſerlichen Zimmern laut und eilige Schritte vernehm⸗ Franz Carion, Ein deutſcher Fürſt. IV. 2

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