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die Waſſerfläche emporkam, er an der Kühlung und am Abträufen des Waſſers von ſeiner Lederhaube dies be⸗ merkte, war gleichſam eine Ermuthigung für ihn, nicht abzulaſſen in dem Selbſtrettungsverſuche.
Er fühlte indeß, wie ſeine Kräfte allmälig nach⸗ ließen. Der Kampf mit dem dichten Schilfe, dem er, da er letzteres nicht ſah und ſich daher vor demſelben nicht retten konnte, beſtändig ausgeſetzt war, ermüdete ihn außerordentlich, und faſt gab er ſchon die Hoffnung auf, daß es ihm gelingen werde, ſich aus dieſer ſchreck⸗ lichen Lage zu befreien, als es ihm vorkam, als werde er vom Waſſer mehr gehoben. Einige Sekunden ſpäter ward es ihm zur Gewißheit, daß er ſich außer⸗ halb der Schilfregion befand, das Waſſer hatte nun einen leiſen Zug. Er ſchloß daraus, daß er ſich im Fluſſe und zwar in Ufernähe befinden müſſe, und dies war keine Täuſchung.
Wendete er ſich nach rechts, ſo ward der Waſſerzug ſtärker, auf dieſer Seite alſo mußte die Strommitte ſein, der Verſuch nach links zeigte ihm dagegen den Waſſerzug weit weniger merkbar; es war alſo logiſch, daß hier die Uferſeite ſei.
Ob das Ufer ſteil oder ſanft verlaufend ſein werde, darüber blieb er freilich im Unklaren, indeß er wendete
ſich nach dieſer Seite und fand ein ſanft aus dem 1*


