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ſelben dahin gedrängt, Marie aus ihrem Aſyle, der Tappenburg, entfernen zu laſſen, und ihn habe man dazu aufgefordert, dieſe Miſſion zu übernehmen. Auf ſeine Weigerung, ſeinen Namen daran zu ſetzen, ſei man auf die Idee gekommen, daß er den Namen eines Herrn von Oertzen, welcher damals von ſeiner Gar⸗ niſon Schweidnitz aus den Grafen Vater, der ihn habe erziehen laſſen, beſucht habe, annehme. Der alte Harbich ſei mitgeſchickt worden, um bei Marie jedem Zweifel an der Wahrheit der von ihrem Gemahle ausgehenden Abholung vorzubeugen, und daß auch eine erfahrene Frau zur Wartung Mariens für einen gewiſſen Fall die Reiſe mitgemacht habe, dürfe Fortunatus als ein Zeichen betrachten, daß man durchaus nicht eine ver⸗ brecheriſche Beſeitigung der Herrin der Tappenburg im Sinne gehabt habe. Er aber, der Baron, hätte bitter bereut, ſich zu dieſer Miſſion verſtanden zu haben, denn die Jahreszeit ſei ſo unfreundlich geweſen, daß er für ſeine Geſundheit gefürchtet habe. Alles ſei ohne Hin⸗ derniß in Ausführung gebracht worden und Marie ſehr glücklich geweſen, die öde Tappenburg verlaſſen zu können.
„Doch ich habe da etwas zu erwähnen vergeſſen, was unmittelbar dazu gehört, um die ſofortige Ein⸗ willigung Deiner Gemahlin, in meinem Geleite die Reiſe anzutreten, zu erklären. Ich hatte ihr nämlich


