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Stiefbruder das Bubenſtück ausgeführt habe. Wie im Fluge eilte er mit untergelegten Pferden nach Bres⸗ lau. Seinem Diener befahl er mit dem Wagen nachzu⸗ kommen.
Ein furchtbarer Auftritt folgte ſeinem Eintritt ins väterliche Haus.
Er traf ſeine Stiefmama im Zimmer ſeines Vaters. Beide erbleichten, als ſie ihn erblickten. Die vornehme Dameo, nichts Gutes ahnend, wollte entfliehen, er erfaßte ſie noch beim Kleide und ſchleuderte ſie weithin zurück ins Zimmer.
„Hiergeblieben, Schlange!“ donnerte er ihr zu.„Ich komme, Gericht zu halten über Dich. Wohin iſt meine Gemahlin gebracht wordoen? Wohin? Rede, Weib, oder bei Gott im Himmel, ich vergeſſe die Gegenwart mei⸗ nes Vaters und würge das Geſtändniß der an meinem Heiligſten verübten Schandthat aus Deinem falſchen Herzen heraus!“
Vergebens ſuchte der Graf Vater den Wüthenden zu beſänftigen. Fortunatus rief ihm, jede Rückſicht fallen laſſend, hart zu:
„Wie? Sie, mein gnädiger Herr Vater, wollen dieſes Weib, weil es den Rang Ihrer Gemahlin trägt, ver⸗ theidigen? Sie wollen mich mahnen, nicht zu vergeſſen, daß ich, Ihr Sohn, dieſer Frau Ehrfurcht ſchuldig ſei?


