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„Kerl, mach Dich munter, ſonſt ſoll Dich ein heili⸗ ges Kreuzdonner—“
„Wetter“, ergänzte der noch ſchlaftrunkene Bank nach alter Gewohnheit. Bei der Erzählung, die jener nun mit allen denkbaren Flüchen und Verwünſchungen ge⸗ ſpickt ihm von ſeinem Unſtern machte, kam Bank voll⸗ kommen in wachen Zuſtand. Daß es finſter in ihrer Schlafkammer war, konnte er als Glück betrachten, denn ſein ehrenwerther Kamerad bemerkte eben deshalb nicht, wie über ſein breites Geſicht ein ſpöttiſches Lächeln hin⸗ huſchte. Er kannte ja das Warum, welches der ſchmäh⸗ lichen Täuſchung zu Grunde lag, die ſeinen Kriegs⸗ gefährten betroffen.
Am andern Morgen veränderte ſich der Stand der Dinge im Homilius'ſchen Hauſe in ganz unerwarteter Weiſe. Ein von der Commandantur beorderter Feld⸗ webel brachte die Ordre für die Einquartierten, ſofort das Haus zu verlaſſen.
Vergebens ſpähte Korporal Bank nach Frau Doris. Sie war nirgends zu ſehen, natürlich, es war ja des
Norgens. Kein Menſch als die Magd war ſichtbar und dieſe fühlte ſich nicht zu einem guten Abſchieds⸗ worte an die beiden Rieſen gedrungen.
„Ehe ich wieder in dieſes verdammte Haus komme, ſoll mich der Satan lothweiſe—“


