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deſto mehr aber ſeine guten Freunde dazu aufgemun⸗ tert, nicht im geringſten. In ſeinen Augen waren ſie nichts als erbärmliche Werkzeuge, die man beiſeite wirft, wenn ſie gebraucht oder ausgenutzt ſind. Förm⸗ lich aufgeſchwollen von Selbſtdünkel überreichte er dem geſtrengen Herrn Commandanten die von Wilm erhal⸗ tene Mappe. Daß ſie verſchloſſen, war kein Hinderniß, ein ſcharfes Meſſer löſte die dünne Pappſchale; aber wonach man ſuchte, was man zu finden hoffte, war nirgends zu entdecken. Die Mappe enthielt meiſt be⸗ zahlte Rechnungen und einen Theil alter Geſchäftsbriefe, aus denen ſich nichts entnehmen ließ.
„Der Kerl hat Ihn zum Narren gehalten, Rank“, ſagte der Commandant.„Wenn das des Advocaten Geheimniſſe ſind, ſo iſt der Mann die Unſchuld ſelbſt. Trete Er ab. Er iſt ein Eſel. Auf eine Gratification ſpitze Er ſich nicht. Werde Seiner Majeſtät morgen deshalb rapportiren. Kehrt! Marſch!“
Die tiefe über Berlin geſunkene Nacht verhüllte wohlthätig das vom Fieberwechſel bald leichenbleich, bald glühendroth werdende Geſicht des großen Kriegs⸗ knechtes. Er wankte mehr, als daß er ging, er hatte den feſten militäriſchen Schritt verloren. Ohne trunken zu ſein, glich er einem Trunkenen, der den innern Halt verloren. Beim alten Spahn war noch Geſellſchaft;


