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Sterbetag des Königs herbeizuſehnen. Die Aufpaſſer in ſeinem Hauſe waren ihm ein Greuel, den er ſo bald als möglich entfernt zu ſehen wünſchte. Eines Tages trat er ſehr erregt in das Zimmer ſeiner Frau und auf ihre Frage, was ihm widerfahren, rief er zornig:
„Der Wilm muß fort aus dem Hauſe; habe ihn jetzt auf der Treppe mit dem groben, wüſten Kerl von Korporal, dem Rank, ſtehen und recht vertraut und leiſe plaudern ſehen. Soll ich einem Schreiber mein Vertrauen ſchenken, der gut Freund mit Leuten iſt, denen's Herz im Leibe lachen würde, wenn ſie mich ins Unglück ſtürzen könnten? Fort muß er ohne Wi⸗ derrede! Solche Burſchen kann ich nicht brauchen. Wer nicht für mich iſt, iſt gegen mich. Heute die Nachricht, daß der König todt iſt, und ich gehe ſofort auf die Commandantur, um anzuſuchen, daß man mich von dieſer überläſtigen Soldatengeſellſchaft befreit, die keinen Zweck weiter hat, als mir Koſten zu verurſachen und der Willkür zu dienen. Und am nächſten Tage, wenn ich dieſe Philiſter los bin, jage ich den Wilm aus dem Hauſe.“
Frau Lottens Bitten zwangen ihm das Verſprechen ab, daß er zur Vermeidung böſen Blutes ſich jeder
Zornäußerung gegen den Wilm enthalten wolle. Frau 11*


