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Erziehung in Scene ſetzte, ſodaß der berühmteſte der⸗ ſelben, ſein Lieblingsſohn Moritz, als preußiſcher Feld⸗ marſchall noch nicht ſchreiben konnte.
So war denn der alte Deſſauer ein lebendes Wun⸗ der ſeiner Zeit, ſeine Reſidenzſtadt ein unvergängliches Denkmal ſeiner edlern Wirkſamkeit.
Doctor Theobald Stoll wollte, nachdem er das nur kurz vor Anbruch des letzten Winters im Bau beendete Palais des Prinzen Moritz in der Cavalier⸗ ſtraße in Augenſchein genommen, ſich noch die Fürſten⸗ ſtraße anſehen; aber er bemerkte Niemand, den er hätte danach fragen können. Die Cavalierſtraße war ſo ſtill, wie der Begräbnißplatz es geweſen war, auf deſ⸗ ſen Grund und Boden Herr Leupold ſie vor drei Jahr⸗ zehnten hatte erbauen laſſen, weshalb ſie im Volks⸗ munde immer noch die Todtenpforte hieß.
Gewiß war es nur ein launiger Einfall, welcher den Fürſten bei der Namensbezeichnung dieſer breiten, hübſchen Straße geleitet hatte, da er gerade derjenige war, welcher den im deſſauer Lande angeſeſſenen Adel, alſo die Cavaliere, durch alle denkbaren Manipulatio⸗ nen ſo ziemlich ausgemerzt hatte.
In einiger Entfernung ſah der Doctor indeß eine Hökerin mit ihrem kleinen Kram an einer rechter Hand einmündenden Straße ſitzen. Er ſchritt auf die Frau
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