Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Verblüfft blickte der Diener dem raſch Forteilenden nach. Hätte der alte Herr im Zimmer nicht mit ge⸗ waltiger StimmeJakob! gebrüllt, ſo würde jedenfalls der wie ein Fiſch Stumme in Reflexionen ſich vertieft haben, welche nicht ſehr günſtig für den Doctor aus⸗ gefallen wären. Dieſer ſchlenderte jetzt vergnügt durch die Stadt, die ohne ihres durchlauchtigen Herrn Bau⸗ und Verſchönerungsluſt nicht viel mehr als eins jener kleinen armſeligen Städtchen geweſen wäre, wie es damals deren ſo außerordentlich viele in Deutſchland gab, nun aber eine ganz reſpectable fürſtliche Reſidenz⸗ ſtadt zu ſein ſich ſchmeicheln konnte.

Herr Leupold wandte allerdings zuweilen ſeltſame Mittel an, um die Summen herbeizuſchaffen, welche er zur Verſchönerung ſeiner Reſidenz bedurfte, aber im Ganzen zeigte ſich ſein Calcül doch als ſtets zutreffend; ſein Deſſau glich einer jungen Schönen, welche Aufſehen zu machen beginnt.

Wer hätte in dieſem zu Gewaltthaten mit Vorliebe ſich hinneigenden Kriegsfürſten, deſſen Name weit und breit als der eines wilden, unerbittlichen Herrn bekannt war, von dem man Tauſende von Schnurren, aber auch eine Menge von Beiſpielen erzählte, welche einen harten, grauſamen Charakter bezeugten, eine Vorliebe für Schönes und Augengefälliges ſuchen ſollen, wenn nicht