Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Seines königlichen Freundes Ablehnung des unter andern Umſtänden demſelben gewiß willkommen gewe⸗ ſenen Winkes, eine ſpottbillige Ergänzung oder auch Vermehrung der Armee betreffend, hatte ihn wegen der bereits erwähnten Befürchtungen, die ſich für ihn daran knüpften, nachdenklich geſtimmt, ſodaß, als der König, welcher unterdeß mit einem der andern Herren geſprochen, ſich wieder zu ihm wendete, es der Wie⸗ derholung der von demſelben an ihn gerichteten Frage: Wie iſt's, Liebden, ſteht bald ein Familienfeſt bei Ihnen in Ausſicht? bedurfte, um den alten Deſſauer zu erinnern, daß er hier nicht allein ſei.

Ein Familienfeſt? Hm, wüßte keins, Majeſtät, gab er zur Antwort.

Sie wüßten keins, ſagen Sie, und haben doch eine heirathsfähige Tochter! I

Den Teufel auch, heirathsfähig, aber nicht hei⸗ rathsluſtig. Das iſt's ja, was mich ſo raſend crepirt.

Nun, nun, Herr Leupold, Sie müſſen ſie dazu encouragiren.

Hopfen und Malz da verloren, Majeſtät. Was nützt der beſte General, wenn ſeine Soldaten nicht Ordre pariren!

Wäre ja offenbare Rebellion, bemerkte der König. Iſt's auch, iſt's auch, Majeſtät, rein, um die Schwe⸗