Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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der Hand wieſen, indem ſie ihm vorſtellten, daß die Bäume Schaden leiden würden. Eine einzige Nacht nur war erforderlich, den Platz für ihn zu erobern. Eine Anzahl ſeiner Soldaten erhielt Befehl, unter dem Schutze der Nacht die Bäume umzuhauen oder min⸗ deſtens ſo ſehr zu beſchädigen, daß ſie nicht mehr lebensfähig ſeien. Der nächſte Morgen beleuchtete die abſcheuliche Verwüſtung und der Durchlauchtige rieb ſich vergnügt die Hände, da er ſeine Abſicht erreicht hatte. Dieſer Vandalismus wich nicht ſo leicht aus dem Gedächtniß der Bürger.

Doch auch mancher Jux miſchte ſich in den trau⸗ rigen Ernſt der unaufhörlichen Reibungen zwiſchen Studenten und Soldaten, und nicht ſelten war Herr Leupold perſönlich betheiligt, beſonders wenn es galt, den gelehrten Herren Profeſſoren und Doctoren oder überhaupt dem akademiſchen Senat eins auszuwiſchen. Unter den Burſchen gab es ebenfalls Subjecte, die den Ruhm, räudige Schafe zu ſein, im vollkommenſten Maße ausbeuteten und, ſich über die Begriffe von Scham und Anſtand hinwegſetzend, auch ſchlechte Streiche begingen. Für Leute dieſer Art war der

Soldatenſtand die unverletzlichſte Freiſtätte. Solche Auswürflinge, denen kein anderer Ausweg mehr blieb, als ſich in die Arme dieſes Retters zu werfen, waren

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