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dung berühmten Monarchen projectirte Luſtlager bei Mühlberg durch ſeine Gegenwart als einer der erſten Kriegsfürſten zu verherrlichen.
„In der Noth frißt der Teufel Fliegen“, ſagte Se. Durchlaucht ſehr erfreut.„Die Canaillen von Federfuchſer haben den Krieg zu nichte gemacht, der wieder friſche Luft ins deutſche Land gebracht hätte, man muß ſich alſo mit deſſen Scheinbild begnügen.“
Es war im vollen Sinne des Wortes ein Luſtlager, das der glanzliebende ſtarke Auguſt im Jahre 1730 zu Mühlberg an der Elbe aufſtellen ließ, denn 20,000 Mann zu Fuß und 10,000 Reiter, die ſämmtlichen ſächſiſchen Truppen, waren da zuſammen⸗ gezogen worden. Der König von Preußen, begleitet von ſeinem Kronprinzen und den übrigen Prinzen des königlichen Hauſes, nebſt zweihundert der angeſehenſten Generale und Offiziere, in deren Gefolge zahlreiche Diener⸗ ſchaften ſich befanden, ſtellte ſich ein. Eine unge⸗ heure Menge der vornehmſten Gäſte beiderlei Ge⸗ ſchlechts kamen aus der Nähe und Ferne herbei und Fremde aller Art, ausgezeichnet durch Stand und Rang, vermehrten dieſe glänzende Verſammlung, nicht zu gedenken des zahlloſen Heeres geringerer Zuſchauer, die von allen Ecken und Enden herbeiſtrömten. Für kriegsluſtige Herren wie die deſſauer Durchlaucht


