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Hochzeit mit Gottfried Langermann gegeben hatte, trat glücklicherweiſe der Adjutant mit einem Rapport ein, der des Fürſten Aufmerkſamkeit von ihm ablenkte, ſonſt hätte der würdige Feldwebel durch ſeinen Schreck ſich als Mitwiſſer dieſes Liebesverhältniſſes verrathen. So gewann er wenigſtens Zeit, ſich zu faſſen und ſich mit der Ueberzeugung vertraut zu machen, daß es das Geſcheidteſte ſei, ſich nichts merken zu laſſen. Es war eine Art Troſt für ihn, ſich ſagen zu können, daß es außer ihm noch Jemand gebe, der um dies Geheimniß wiſſe, die Prinzeß Louiſe nämlich.
„Halte Er um Gotteswillen reinen Mund“, hatte dieſe einige Tage nach Regina's Flucht, als ſie ihm zufällig im Schloſſe begegnete, ihn gewarnt.„Meines gnädigſten Papas Durchlaucht maſſacrirt uns beide, wenn er's herauskriegt, daß wir um dieſe Liebes⸗ geſchichte gewußt haben.“
„Wenn's aber doch an den Tag kommt, was dann?“ fragte Brommer.„Se. Durchlaucht verſteht keinen Spaß.“
„Ach Gott ja“, ſtimmte Prinzeß Louiſe bei.„Wenn nur erſt meine Hochzeit glücklich vorüber und ich in Bernburg wäre!“
„Das iſt prächtig gedacht. Mich kann's Donner⸗


