Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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können, was mit einem Spott auf ihn faſt gleich⸗ bedeutend erſcheine, ſo war es doch eben nur die Unlösbarkeit des Räthſels, wie beide die Flucht aus⸗ geführt hatten, die ſeinen Grimm erregte, durchaus nicht die Sache ſelbſt. Er fand es gar nicht ſo un⸗ geheuerlich, daß Regina's Liebe ſich dem Prachtkerl Philipp zugewendet habe, denn— und das war wunderbar genug— der Philipp ſtand noch ſo feſt in ſeiner Gunſt, als ſei von deſſen Seite gar nichts Reglementwidriges geſchehen. Daß Bonnafox um Hochzeit und Frau geprellt war, kümmerte den durch⸗ lauchtigen Herrn ſehr wenig.„Soll ſich'ne andere ſuchen“, hatte er geantwortet, als ſeine Gemahlin ihm mittheilte, wie ſehr betrübt Bonnafox über die Vereite⸗ lung ſeines Herzenswunſches ſei.„Ich kann doch zur Schwerenoth nicht dafür, daß ihm die Regina aus lauter Liebe deſertirt iſt.“

Gegen den Brommer war der Durchlauchtige ver⸗ traulich geweſen und hatte ſeine Vermuthung hinſicht⸗ lich des Einverſtändniſſes der beiden Entflohenen klar ausgeſprochen. In dieſem Moment, wo Brommer das Gefühl hatte, als ob ihm ein Strom eis⸗ kaltes Waſſer über den Kopf geſtürzt würde, denn er war ſich ja der Kenntniß dieſes Liebesverhältniſſes bewußt, weshalb er ſeine Zuſtimmung zu ſeiner Bille