Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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vom Himmel, nur der ſchmale Streif, der ſich über den engen, von keiner Menſchenſeele belebten Hof aus⸗ ſpannte, war ſeinem Zlicke freigegeben.

Es war aber ſein eigener Wille, der ihn hier feſt⸗ hielt, eine ſchwere Prüfung, die ſeine Liebe zu Regina ihm auferlegte. Wie leicht wäre es ihm geworden, von hier aus weit von Deſſau weg und alſo nach einem noch mehr geſicherten Orte entfliehen zu können! Doch was ſollte aus Regina werden? Konnte er feſt darauf rechnen, daß, wenn der günſtige Zeitpunkt, ſie den Banden zu entführen, welchen ſie durch Herrn Leupold's Machtgebot verfallen ſollte, gekommen ſei, er unentdeckt wieder hierher zurückkehren könne? Ein ein⸗ ziger unglücklicher Augenblick wurde dann die ver⸗ ſteckte Klippe, an welcher ſein Hoffnungsſchiff ſcheiterte.

Von ſeiner Mutter hatte er, wie ſchon erwähnt, ein Schreiben und bedeutende Reiſemittel durch Gott⸗ fried Langermann zugeſendet erhalten. Das war ein Sonnenblick in ſeiner freiwilligen Gefangenſchaft. Wie der trockene Docht gierig das ihm geſpendete Oel ein⸗ ſaugt, welches das Leben ſeiner Flamme auffriſcht, vor dem Erlöſchen bewahrt, ſo auch ſog Hubert's zu⸗

weilen ſehr ſchwer bedrücktes Herz die Freude ein, ſich

bald am Ziele ſeiner harten Prüfungszeit zu wiſſen. Beſonders war es ein Brief des Doctor Weilenberger,