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ſie nun einem feſten Lenker unterthan geworden, und ehe ſie noch die Stadt erreichten, waren ſie ſchon in einen kurzen, ruhigen Trab gefallen.
Durch die Zurufe des hintenaufſtehenden Dieners geleitet, führte Hubert Geſchirr und Geſpann durch die ihm unbekannten Gaſſen der Stadt und lenkte das letztere durch einen weit offen ſtehenden Thorweg in einen Hofraum, der zu einem herrſchaftlichen Hauſe gehörte. Ein Stallknecht, ganz verwundert, daß ein junger kräftiger Mann vom Bocke ihm die Zügel zu⸗ warf, fragte:„Wo iſt denn der Jakob?“
Von Hubert empfing er keine Antwort, denn eben war ein alter Herr mit einem ihm vorantretenden, einen Armleuchter mit brennenden Kerzen tragenden Diener an der Thür erſchienen und begrüßte zwei Damen, die ſchon erwähnte ältere und eine junge, denen der mit dem Wagen gekommene Diener bereits hatte ausſteigen helfen.
Die junge Dame, die dem alten Herrn als ihrem Papa in aller Eile in franzöſiſcher Sprache zurief, welches Unglück ſie hätten nehmen können, feſſelte Hubert's Blicke als eine höchſt reizende Erſcheinung. Die alte Dame befahl dem Diener, Hubert ein Trink⸗ geld zu verabreichen. Dieſer wies es zurück.
„Iſt Er ſo hochmüthig?“ fragte jener empfindlich.


