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einen halben Kopf größer als der Fürſt, doch nichts Ungefälliges in ſeinem Aeußern. Sehr vortheilhaft ge⸗ wachſen, hätte er in ſeinen jüngern Jahren ſicher das vollendetſte Modell zu einem Herceules abgegeben, und wenn auch jetzt, wo er bereits den vierziger Lebens⸗ jahren nahe gekommen war, etwas mehr Leibesfülle ſich an ihm bemerkbar machte, ſo konnte er doch noch mit beſtem Rechte ein ſchöner Mann genannt werden. Die geſunde Röthe ſeines regelmäßigen Geſichts, das durch einen mit einer gewiſſen Eleganz ſpitzgedrehten, glänzend ſchwarzen Schnauzbart ein fröhlich.martialiſches Aus⸗ ſehen erhielt, machte ſeine Erſcheinung angenehm.
Der Fürſt ſowohl als Feldwebel Brommer, ein⸗ ander gegenüberſtehend, hatten ſich offenbar im Nach⸗ ſinnen über die Erfindung eines Witzes vertieft, bis endlich der erſtere in ſehr ärgerlichem Tone das Schweigen brach und zu dem vor ihm Stehenden ſagte:
„Es ſcheint mir nicht, als ob wir etwas Geſcheidtes aushecken werden, Fritze. Sollte mich doch verflucht crepiren, wenn die Schockſchwerenöther mir eine Naſe drehen könnten.“
„Man möchte des Teufels werden um eines ver⸗
nünftigen Gedankens willen“, brummte der Feldwebel. „Bin doch ſonſt nicht auf den Schädel gefallen, und jetzt iſt mir's Hirn wie ausgebrannt.“


