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des Freundes und königlichen Gönners des Fürſten, hing, mit dem Blicke durchbohren.
Der Fürſt trat, nachdem er einige Male ſein Arbeits⸗ gemach zornvoll durchſchritten hatte, an eins der Fenſter, drückte die Stirn an den Rahmen und begann mit ge⸗ waltiger Fingerkraft an den Scheiben ſeinen Lieblings⸗ marſch zu trommeln, der heute noch in der preußiſchen Armee in gutem Andenken ſteht und mit vollkommenem Recht des Deſſauers Hymne genannt werden kann, denn abgeſehen davon, daß es keine andere Melodie für ſein Ohr und Gedächtniß gab, die er ſich einzuprägen fähig geweſen wäre, gipfelte ſich in dieſem allbekannten Marſche der Ruhm ſeiner Kriegsthaten und war derſelbe ſomit eine glorioſe Erinnerung für ſeinen ungeſtümen Ehrgeiz und ſeine wilde Soldatenluſt.
Nach einer Weile unterbrach er ſeine Fingerübungen an den Scheiben mit einem gewaltigen Fluche, und von dem Fenſter zurück ſich wendend, begann er aufs neue ſeinen zornigen Spaziergang, bei welchem das, was ihn zu ſo furchtbarem Unmuthe gebracht hatte, einen Aus⸗ druck durch kurz und heftig hervorgeſtoßene Rede erhielt.
„Sollen an mich denken, die Hunde! Will ihnen's Ausreißen einſtreichen, daß ſie auf Lebenszeit genug dran haben ſollen! Will ein Exempel ſtatuiren! Verdamme Gott die Canaillen!“
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