Und er kam wirllich. Elſe fand es höchſt nöthig, ihre große Freude, daß ihre Stimme nichts von ihrem Einfluſſe auf ihn ver⸗ loren habe, zu verbergen.„Er hat ſich wohl erkundigen wollen, ob ich noch am Leben ſei?“
„Nein, Elſe, das iſt es wirklich nicht, weshalb ich beim Herrn Hofjuwelier war, weil ich's ja im voraus wußte, daß Du zu den Unſterblichen gehörſt.“
„Damit will Er meiner wohl ſpotten?“
„Ich denke nicht daran. Warum ſollte ich das auch? Wer Liebe im Herzen trägt, gehört den Unſterblichen an, genn ohne Liebe gäb's keine Unſterblichkeit. Und ſollte ich denn zweifeln, das Du liebſt, mich liebſt mit ganzem vollem Herzen? Hätteſt Du den grrimmigen Ruſſenzaar im Zorn angefaßt, weil er mich zum Geweenſtande ſeines ſchlechten Spaßes machte, wenn Deine Liebe zu mir keine Wahrheit wäre?“
„Und das haſt Du mir nicht vergeſſen?“ fragte Eggſe,
gerührt ihm die Hand reichend. B
„Solange ein Lebenshauch in mir iſt, werde ich es nie!“ rief der junge Mann, ſie an ſich ziehend.„Wer ſo ehrlich liebt wie Dn, Elſe, der findet ſich leicht wieder, wenn ihn auch einmal eine Anwandlung von ungerechter Eiferſucht überkommen hat. Das wußte ich, darum ließ ich Dich ruhig gehen, und jetzt iſt das Ueble hinter uns.
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