Teil eines Werkes 
1 (1870)
Entstehung
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ſetzens von ſeiten Elſe's miſchte, ſchloß ſich ein laut gellendes Gelächter des Zaaren an, welcher, durch ſeinen Wirth mit der Behandlung der metallenen Feuerſpritze bekannt gemacht, den Spaß dieſer Taufe ausgeführt hatte und noch, als Elſe ſich verſtört umſah, mit der einen Hand den entleerten Schlauch, mit der andern den Spritzenſchwengel haltend, von ihr erblickt wurde.

Außer ſich, in höchſter, ihre Beſinnung ganz ver⸗ drängender Aufregung ſtürzte Elſe mit dem Ausrufe: Das iſt ſchändlich! auf den ſie um eine Kopfhöhe überragenden Zaar und faßte ihn an der Bruſt.

Dies dem Selbſtherrſcher ganz unerwartete Attentat auf ſeine geheiligte Perſon überraſchte ihn derart, daß er für den erſten Moment ganz verdutzt auf das Mädchen niederſah; indeß ſein Erſtaunen wandelte ſich ſchnell in eine Aufwallung des wildeſten Jähzorns. Mit gewaltiger Kraft packte er Elſe, hob ſie empor und wendete ſich mit ihr dem Geländer zu. Seine Abſicht, ſie in den Hof hinabzuſtürzen, ließ ſich nicht bezweifeln; Elſe ſchrie in ihrer Todesangſt um Hülfe.

In dieſem verhängnißvollen Moment eilte Zephanja auf den Zaar zu mit dem Rufe:Sire, wollen Sie ein Ihren Ruhm entehrendes Verbrechen an einem ſchwachen Mädchen verüben?

Dieſer rechtzeitige Ruf verfehlte ſeinen Eindruck nicht.