Teil eines Werkes 
1 (1870)
Entstehung
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äußere Fronte ſich in nichts von den Nachbarhäuſern zur

Rechten und Linken unterſchied, mit verſchiedenen, durch Schönheit wie durch Nützlichkeit ſich auszeichnenden innern Einrichtungen ausgeſtattet. Ein mit Bildhauerarbeit geſchmücktes Waſſerbecken, aus deſſen Mitte goldene Ku⸗ geln auf dünnen Waſſerſtrahlen in unermüdlichem Spiele auf und nieder ſtiegen, war mit einem Druckwerk ver⸗ ſehen, welches, von einem einzigen Manne in Bewegung geſetzt, das Waſſer in eine auf der Plattform befindliche Ciſterne trieb, wo es bei vorkommender Feuersgefahr durch eine metallene, ungemein leicht zu regierende Spritze anf die Nachbardächer geſchleudert werden konnte.

Die Plattform, nur dem Vorderhauſe angehörend, denn Hinterhaus und die ſchmalen, den Hof bildenden Seitengebäude waren mit gewöhnlicher Bedachung ver⸗ ſehen, hatte ein ringsum laufendes Steingeländer, um ein möglicherweiſe ſich ereignen könnendes Unglück durch Hinab⸗ ſturz eines vom Schwindel Ergriffenen zu verhüten. An der Geländerſeite, welche der Gaſſe zugewendet war, rag⸗ ten ein paar mächtige Windfänge empor, von denen zwei eiſerne bewegliche Stangen bis ins untere Stockwerk hinabreichten und dort auf zwei metallenen Scheiben nicht nur die Richtung des Windes, ſondern auch deſſen Be⸗ e ſchaffenheit, ob mäßig, ſtark oder zu Sturm ſich neigend, angaben? In der Nähe des die öſtliche Seite der Plattform

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