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Die Generalinn, welche den Baron ſeines be⸗ kannten guten Charakters wegen ſehr hoch⸗ ſchaͤtzte, und ihm als dem Sohne ihrer beſten Freundinn mit einer Art muͤtterlicher Zunei⸗ gung zugethan war, bedauerte den edlen, un⸗ gluͤcklichen Mann. Oft war er und ſeine trau⸗ rige Lage der Gegenſtand ihrer Geſpraͤche mit ttilien, und lange vor ſeiner Ankunft hatte ſie beſchloſſen, ihn in ihren Zirkel zu ziehen, und Alles aufzubieten, um ihn zu erheitern. Sobald der Baron in Laßenſee angekom⸗
men war, mußte ihn Ottilie in einem verbind⸗
lichen Schreiben im Namen der Großmutter nach Feldheim(ſo hieß ihr Landſitz) einladen. Mailberg war die erſte Zeit nach ſeiner An⸗ kunft zu ſehr verſtimmt, um die Einladung anzunehmen, er entſchuldigte ſich mit Unpaͤß⸗ lichkeit, und verſprach zu kommen, ſo bald er ſich erholt haben wuͤrde.
Mailbergs Herz blutete noch zu ſtark. Pauline, ſo viel Urſache ſie ihm auch zur Un⸗ zufriedenheit gegeben hatte, war ihm noch un⸗ vergeßlich, und er fuͤhlte ihren Verluſt tief in der Seele. Der edle Stolz, mit dem ſie jede Unterſtuͤtzung von ihm ausgeſchlagen hatte, erwarb ihr einen Theil ſeiner Achtung wieder. Die Einſamkeit gab ihm Muße, nachzudenken. Er kuͤhlte ſich nicht ganz ohne Schuld; er


