Teil eines Werkes 
Band 3-4 (1834)
Entstehung
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fuͤr den Leſer wiederbelebt worden ſein, als es fuͤr die Zerſtreuung des Verfaſſers geſchehen iſt, der vergeblich in dem Werke, welches er nun beſchließt, verſucht hat, die ſchmerzlichſte, duͤſterſte und verzweiflungsvollſte Zeit eines Lebens zu erheitern, welchem weniger Gluͤck und Freude zugetheilt war⸗ als die Welt glauben mag. Aber die Einbildungskraft iſt, wie viele unſerer Freunde, launenhaft, und verläßt uns oft in dem Augenblick, wenn wir ihrer am meiſten beduͤrfen. Wenn wir älter wer⸗ den, fangen wir an, einzuſehn, daß von den beiden un⸗ ſer treueſter und dauerndſter Troſt die Gewohnheit iſt. Ich muß aber wegen dieſes unzeitigen Ausbruchs einer vorubergehenden Schwaͤche um Nachſicht bitten ſie iſt blos vorübergehend. Mit der Geſundheit kehrt auch jene Thatkraft zuruͤck, welche unſern Geiſt aufrecht erhält, und die es uns moͤglich macht, ruhig die Be⸗ ſchwerden unſers Daſeins zu ertragen, und ausdauernd deſſen Zwecke zu erfüllen. Es gibt nur Eine Philoſo⸗ phie(wenn auch tauſend philoſophiſche Schulen), und ihr Name iſt Ausdauer:

Wenn wir unſer Schickſal tragen⸗ ſo beſiegen wir es!