Teil eines Werkes 
Band 3-4 (1834)
Entstehung
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Anmerkungen zum fuͤnften Buch.

1) Seite 115. Man hat mehrere Theorien, wie Pompeji untergegangen ſein konnte, aufgeſtellt; ich habe die am allgemeinſten angenommene, welche auch, wenn man die Erdſchichten beruͤckſichtigt, die einzige zu ſein

ſcheint, die das Kriterium der geſunden Vernunft be⸗

ſteht, entwickelt; nämlich eine Zerſtörung durch Aſchen⸗ regen und ſiedendes Waſſer, vermiſcht mit haͤufigen Auswuͤrfen großer Steine, und in Verbindung ſtehend mit theilweiſen Erderſchuͤtterungen. Herkulaneum dage⸗ gen ſcheint nicht allein durch Aſche, ſondern auch durch Lavaſtroͤme bedeckt worden zu ſein; und die in dem Text erwäͤhnten Lavaſtrome muͤſſen als fuͤr jene Stadt, und

nicht fuͤr Pompeji beſtimmt, angenommen werden. Die vulkaniſchen Blitze fanden offenbar auch Statt, denn man fand Papyrus und andere leicht entzuͤndbare Ma⸗ terialien in einem angebrannten Zuſtande. Einige me⸗ tallene Subſtanzen ſind theilweiſe geſchmolzen, und eine Bronze⸗Statue iſt vollkommen, wie durch einen Blitz⸗ geſplittert. Ich glaube, daß meine Beſchreibung der Zerſtörung im Ganzen ſehr wenig durch eigene Erfin⸗

dung unterſtuͤtzt worden, und daß ſie, wenn auch in

einem Roman, doch genau iſt.