Teil eines Werkes 
Band 3-4 (1834)
Entstehung
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wie in einem Abguß die Geſtalten der Leichen abge⸗ formt, und der Wanderer kann noch jetzt den Abdruck eines weiblichen Nackens und Buſens von jugendli⸗ chen und ſchonen Verhaͤltniſſen ſehn ein Andenken an die ungluͤckliche Julia! Es ſcheint, als ſei die Luft nach und nach mit ſchweflichten Daͤmpfen er⸗ fullt wordenz die Menſchen, welche ſich in dem Kel⸗ ler befanden, waren nach der Thuͤre geeilt, welche jedoch durch Schlacken und Steine von außen geſperrt war, und während ihrer Bemuͤhungen, ſie zu offnen, waren ſie erſtickt.. In dem Garten fand man ein Skelett mit einem Schluſſel in der knoͤchernen Hand, und neben dem⸗ ſelben einen Beutel mit Muͤnzen. Man glaubt, daß dieſes das Skelett des Beſitzers des Hauſes, des un⸗ gluͤcklichen Diomedes, geweſen ſei, der wahrſcheinlich durch den Garten entfliehen wollte, und entweder durch die Dampfe erſtickt, oder durch ein Felſenſtuͤck zu Boden geſchlagen wurde.

Die Haͤuſer des Salluſt und des Panſa, der Tempel der Iſis mit dem heimlichen Verſteck fuͤr den Prieſter, welcher das Orakel der Goͤttin dar⸗ ſtellte, ſtehn jetzt der Unterſuchung der Neugierde offen. In einer Kammer des Tempels fand man ein Skelett mit einem Beil neben demſelben; zwei Wende waren bereits durchhauen, der ungluckliche konn nicht weiter. In der Mitte der Stadt fand mas ein anderes Skelett, neben welchem ein