Teil eines Werkes 
Band 3-4 (1834)
Entstehung
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ſtoiſche und die epikuraͤiſche Weisheit haben es laͤngſt vorausgeſagt, und die Stunde iſt gekommen! Ja, die Stunde iſt gekommen! rief eine Stimme feierlich, aber unerſchrocken. Die umſtehenden ſchauten ſich verwundert um. Die Stimme kam von oben. Es war die des Olin⸗

thus, der, umgeben von ſeinen chriſtlichen Bruͤdern,

auf einer ſteilen Anhoͤhe ſtand, auf welcher die fruͤ⸗ heren griechiſchen Anſiedler einen dem Apollo geweih⸗ ten Tempel erbaut hatten, der jetzt halb verfallen und in Ruinen lag.

Indem er noch ſprach, trat jene blendende plotz⸗

liche Erleuchtung ein, welche ein Vorbote des Todes

des Arbaces geweſen war, und die jetzt jene er⸗ ſchrockene Menge in einem grellen Licht erſcheinen ließ. Niemals auf der Erde hatte man wohl ſo viele unheimlich⸗duͤſtre Geſichter vereinigt geſehn! noch nie war wohl eine menſchliche Verſammlung in dieſer Erhabenheit des Furchtbaren zu ſchauen geweſen! nie, bis die letzte Poſaune erſchallt, wird man eine ſolche Verſammlung wieder ſehn! und uͤber ihnen erhob ſich die Geſtalt des Olinthus mit ausgeſtrecktem Arm und prophetiſcher Stirne, welche in dem lebendigen Feuer erglaͤnzte. und das Volk erkannte jetzt das Antlitz deſſen, der verurtheilt worden war, dem Tiger vorgeworfen zu werden

damals ihr Schlachtopfer, jetzt ihr warnender