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ſich getheilt hatte, bewegte ſich ſchwankend hin und
her, und dann riß ſie ſich mit einem unbeſchreiblichen Lärmen und Getoͤſe von ihrer Baſis ab, und ſturzte
eine Feuer⸗Lavine den Berg hinunter! In demſelben
Augenblicke ſtieg eine Wolke dichten Rauches empor,
welche Alles wieder in Finſterniß begrub.
Es fing jetzt wieder an, haͤufiger und unausge⸗ ſetzter Aſche zu regnen. Auch das kuͤhne Herz des Glaukus war der Verzweiflung nahe; er ſank unter einem gewolbten Bogen nieder, und indem er unter der Verwüſtung und den Ruinen ſeine Braut feſt an ſich druckte, ſah er, in ſein Schickſal ergeben, dem Tode entgegen!
Inzwiſchen hatte Nydia, als ſie im Gedränge von Glaukus und Jonen getrennt worden war, ſich bemuͤht, ſie wieder aufzufinden. Vergebens hatte ſie jenen klagenden, den Blinden eigenen Ruf ertönen laſſen; er verlor ſich in dem allgemeinen Toſen und Schreien. Mehreremale kehrte ſie zu dem Orte zu⸗ ruͤck, wo ſie getrennt worden waren. Jeden, dem ſie begegnete, fragte ſie, ob er den Glaukus nicht geſehen habe, aber Alle eilten in der Ungeduld und Verzweiflung ſtumm bei ihr vorbei. Wer dachte in jener Stunde an etwas Anderes, als an ſich ſelbſte In Scenen allgemeinen Schreckens iſt vielleicht nichts abſtoßender, als die unnatuͤrliche Selbſtſucht, welche ſie veranlaſſen!.
Endlich fiel der Nydia ein, daß, da Glaukus be⸗ 12*


