Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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len Sopha, welches leicht genug war, um durch eine Perſon fortgetragen werden zu konnen*); auch wurde es, je nach den Veränderungen der Jahres⸗ zeit, oder beſondern Launen von Kammer zu Kam⸗ mer gebracht; denn die Seite des Hauſes, welche man in dem einen Monat waͤhlte, wurde vielleicht in dem andern ſorgfaͤltig vermieden; ſo empfindlich waren die Einwohner des ſchoͤnſten Klima's in der Welt gegen jene leichten Witterungsveränderungen, die unſerer abgehärteten, an den rauhern Norden gewöhnten Natur kaum bemerkbar ſein wuͤrden. Auch hatten die Italiener jener Periode eine ſeltſame Ab⸗ neigung gegen ein zu helles Tageslicht; ihre dunklen Stuben, die wir anfangs fuͤr den Fehler einer nach⸗ läſſigen Bauart halten, waren mit durchbachter Ab⸗ ſicht ſo angelegt. Sie ſuchten die Sonne in ihren Saulengaͤngen und Gärten, in dem Innern ihrer Häuſer aber nur Kuͤhlung und Schatten.

Die Stube der Julia befand ſich in dieſer Jah⸗ reszeit neben den obern Staatszimmern, in gleicher Hoͤhe mit dem Garten, auf den ſie die Ausſicht hatte. Das Licht wurde nur durch eine große Glasthuͤre eingelaſſen, doch das, an einen gewiſſen Grad von Dünkelheit gewohnte Auge der Julia war ſcharf ge⸗

*)Nimm Dein Bett auf, und gehe von dannen! war(wie Sir W. Gell irgendwo bemerkt) keine bild⸗ liche Redensart.