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niſta erwartet mich. Komm, gib mir Deinen Segen.“
Lydon hatte jetzt bereits die dunkle Kammer ſei⸗ nes Vaters verlaſſen, und indem ſie lebhaft, aber mit leiſer Stimme ſprachen, ſtanden ſie wieder, wo der Alte zuerſt geſeſſen hatte.
„So ſegne ich Dich denn, mein guter Sohn,“ ſagte Medon geruͤhrt,„und moͤge jener große Geiſt, der in allen Herzen lieſ't, den Edelmuth des Dei⸗ nigen erkennen und Dir Deine Irrthuͤmer ver⸗ geben!“
Der Gladiator ging ſchnell von dannenz die Blicke des Sklaven folgten ſeinem leichten, aber fe⸗ ſten Gang, bis er ihn nicht mehr ſehen konnte, und indem er nochmals auf ſeinen Sitz zuruͤck ſank, hef⸗
tete er wieder die Augen auf den Boden. Er ſaß
ſtumm und unbeweglich, wie ein Steinbild. Wer vermag, in unſeren gluͤcklichern Zeiten, ſich vorzu⸗ ſtellen, welche Gefuͤhle jetzt in ſeinem Herzen mit einander kämpften?—
„Darf ich eintreten?“— ſagte eine ſuͤße Stimme —„iſt Deine Gebieterin Julia zu Hauſe?“
Der Sklave gab mechaniſch ein bejahendes Zei⸗ chen, doch die, welche ihn fragte, konnte es nicht ſehen— ſie wiederholte ihre Frage ſchuͤchtern, doch mit lauterer Stimme.
„Habe ich Dir es nicht ſchon geſagt?“— er⸗ wiederte der Sklave verdrießlich. Trete ein!“—


