Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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Dieſe Kammer iſt noch vorhanden, es iſt, wenn man eintritt, die dritte Thure auf der linken Seite. Die erſte Thuͤre führt zu einer Treppe; die zweite zu einer kleinen Niſche, in der eine Bronzeſtatue ſtand.) Als ſie jetzt allein waren, ſagte Medon zu ſeinem Sohne:So fromm und vortrefflich auch die Beweggruͤnde Deines unternehmens ſind, ſo wäre doch die That ſelbſt eine Sunde Du ſtehſt im Begriff, Dein Blut zu vergießen, um die Freiheit Deines Vaters zu erlangen dieſes koͤnnte noch entſchuldigt und vergeben werden; aber der Preis des Sieges iſt zugleich das Blut eines Andern. Oh, das iſt eine Todſuͤnde; ſie läßt ſich auch durch den edelſten Zweck nicht rechtfertigen. Stehe ab von Deinem Unternehmen; ich will lieber fuͤr immer ein Sklave vleiben, als durch ſolche Bedingungen die Freiheit erkaufen!

Liebſter Vater, erwiederte Lydon etwas un⸗ geduldig,Du biſt zu gewiſſenhaft geworden in Dei⸗ nem neuen Glauben, von dem ich Dich bitte, nicht mit mir zu ſprechen, denn die Götter, welche mir die Kraft gewährten, verweigerten mir die Weisheit, und ich verſtehe kein Wort von dem, was Du mir oft vorpredigſt. Du haſt in dieſem neuen Glauben einige ſonderbare Begriffe von Recht und unrecht aufgegriffen. Verzeihe, wenn ich Dich beleidige, aber bedenke! Mit wem ſoll ich kämpfen? Oh, wenn Du dieſe Elenden kennteſt, mit denen ich blos Deinet⸗