Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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Vorrede.

Als ich die aufgegrabenen Ueberbleibſel einer alten Stadt beſuchte, welche vielleicht mehr als das herrliche Klima und die Orangenwaͤlder des Suͤdens den Reiſenden in die Gegend Neapels locken; als ich die Haͤuſer, die Straßen, die Tempel, die Theater eines Ortes noch wohler⸗ halten erblickte, der in den glorreichſten Zeiten des roͤmiſchen Kaiſerthums bluͤhte war es vielleicht ganz natuͤrlich, daß ein Schriftſteller,

der fruͤher ſich mit der Kunſt eigener Schoͤpfun⸗

gen beſchaͤftigte, den Wunſch fuͤhlte, dieſe ver⸗ laſſenen Straßen zu beleben, dieſe ſchoͤnen Rui⸗ nen fuͤr die Einbildungskraft wieder herzuſtellen, die Zeit von achtzehn Jahrhunderten ſich zuruͤck⸗ zudenken, und die Stadt der Todten in ein zweites Daſein zu rufen! Der Leſer kann ſich leicht denken, wie lebhaft dieſer Wunſch bei Jemand angeregt werden mußte, der ſich nur in geringer Entfernung von Pompeji befand; die See zu ſeinen Fuͤßen, welche einſt die