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Barbara ein hübſches Sümmchen zahlend, die Kinder ihres Pfleglings erziehen half, und ihrem Johannes die treueſte mütterliche Freundin blieb.
Gräfin Polirena vertraute ihm, daß eine Schwe⸗ ſter ihres in Gott ruhenden Gatten die Frau ſeines Bruders Heinrich ſei, und bat um ſeine verwandt⸗ ſchaftliche Liebe, und Kaiſer Rudolph bewahrte ſei⸗ nem Hofaſtronomen ſeine Gnade bis zu ſeinem Tode.
Polixena, Apollonia und Rabbi Löw bildeten einen Kranz verſtändnißreicher Freunde um den Ge⸗ lehrten. Frau Barbara verehrte ihren berühmten Wann, der jetzt auch einen angemeſſenen Erwerb aufzuweiſen hatte, nach Gebühr, und der blühende Kinderkreis, den ſie ihm ſchenkte, war, wenn er von ſeinen ernſten und tiefen Studien ruhend in ſeiner Familie weilte, ſein höchſtes Glück.—
Hier verlaſſen wir ihn, die Kämpfe ſeiner Ju⸗ gend ſind ausgekämpft. Selbſt ſeine fruͤheren Wider⸗ ſacher, die proteſtantiſchen Theologen Wuürtembergs, achten in ihrem Schüler den gelehrten und einfluß⸗ reichen Hofaſtronomen des Kaiſers. Seine Freunde
ehren ihn und ſtehen in fleißig der Nachwelt auf⸗ bewahrtem Briefwechſel mit ihm.
Die Sonne des Glückes iſt aufgegangen über ſeinem prüfungsreichen Leben.—
Ende des dritten und letzten Bandes.
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ſer E
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