Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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immer und zu allen Zeiten die trefflichen Männer ſein, die Euch bildeten. Sie ſollen und werden Euch immer nahe ſein, ja Euer Vater hat dafür geſorgt, daß Ihr in jeder Stunde, bei Tag oder Nacht, Euch ihrer Nähe und Geſellſchaft erfreuen und getröſten könnt; folgt mir einwenig, mein lieber Sohn, wenn Ihr Euch wohl genug zu einem kleinen Spaziergange fühlt.

Die Fürſtin hatte bei dieſen Worten einen in der Tapetenwand verborgenen Schrank geöffnet und eine kleine Wachsfackel daraus genommen, die ſie an einer der Kerzen entzündete; dann ſchritt ſie, von ihrem Sohne gefolgt, in das Schlafgemach, das auch früher ſein Vater benutzt hatte. Dort drückte ſie mit dem Finger gegen einen ſtählernen Stift und geräuſchlos bewegte ſich ein Feld des Holzgetäfels und zeigte eine Treppe, die ziemlich ſteil hinab durch einen fe⸗ ſten gemauerten Gang und endlich nach einer Wan⸗ derung von einigen Minuten zu einer ähnlichen auf⸗ wärts leitenden Treppe führte. Den Ausgang der⸗ ſelben eröffnete die Erzherzogin ebenfalls durch ei⸗ nen leichten Fingerdruck, und mit Erſtaunen ſah ſich der junge Fürſt in einem gewölbten Saale des Je⸗ ſuitenkollegiums und dem Pater Johannes gegen⸗

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