um den ein Ausdruck milder Trauer lag, wie der Engel des Gerichtes. Es war Pater Johannes, der Lehrer des jungen Fürſten, der zweite, von un⸗ ſcheinbarem Aeußern, das nur durch ein Paar große hellblaue Augen, die ernſt und milde umherſchauten, Bedeutung erhielt, war Chriſtoph Schreiner, der frü⸗ here Beichtvater Erzherzog Karls.
In einem prächtigen, von vier Schimmeln gezo⸗ genen Wagen folgte nun die Erzherzogin Maria, Mutter des jungen Fürſten, mit ihren ſechs noch ganz
jugendlichen Töchtern. Sie trug wie immer, ſeit dem Tode ihres Gatten
auch an dieſem feſtlichen Tage ihre ſchwarze Witwen⸗ tracht, die lieblichen ſechs Kinder dagegen prangten in glänzenden Kleidern, roth, weiß und grün.
Neben dieſem Wagen ritt auf einem ſanften Paßgänger der Kardinal Herr Adam von Dietrich⸗ ſtein, Miniſter Sr. Majeſtät Kaiſer Rudolph des II., und von ihm zu dieſer feierlichen Gelegenheit mit fünf ade⸗ ligen Gefährten nach Grätz geſendet. Viele Kavaliere zu Pferde, glänzend gekleidet und von ſtolzer Hal⸗ tung, unter denen ſich auch die Abgeſandten des Her⸗ zogs von Bayern befanden, beſchloßen den feſtlichen Zug, um den ſich die bunte Menge der Bevölkerung drängte, die jedoch da, wo derſelbe ſich eben befand,
von z von d drückt
2 kirche herzog perſon Schau traten Halle, heißen. der ſch verneh
ließ ſi und


