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„Ah, Gottlob! da iſt der Wagen,“ rief Barbara, geilen wir, eilen wir, gnädiges Fräulein.“ Sie hüllte ſich in ihre Enveloppe von rothem Damaſt und ſchob die ſchönen Aermel ihres reichen blauen Klei⸗ des, welche ebenfalls roth waren wie der Ueberzug des Mantels, durch die weiten Hängeärmel desſelben. Auch Fräulein Renata beendete eilig ihre Toilette, die kleine Eliſabeth aber ward von beiden in einen Pelz gehüllt, und die Damen nahmen das Kind zwiſchen ſich auf den gepolſterten Sitz der Kutſche.
Durch die Murgaſſe, die ſteile Sporgaſſe hin⸗ auf fuhr man in die Hofgaſſe und hielt unter vie⸗ len andern Wagen auf dem Burgpylatze, ganz nahe der Kirche, welche Erzherzog Karl zur Domkirche er⸗ hoben hatte.
Dem Winter zum Trotze waren alle Fenſter und Façaden der Häuſer und Paläſte mit Krän⸗ zen geſchmückt. Fahnen wehten von allen Zinnen, Teppiche von koſtbarem Gewebe lagen vor den Haus⸗ thüren.
Im höchſten Schmuck, ihre Inſignien und Fah⸗ nen vor ſich hertragend, ſtanden die Gewerbe auf⸗ marſchirt vor der mächtigen Pforte der alten Burg, die einſt ſchon die Reſidenz der Traungauſchen Gra⸗ fen geweſen und in deren Hallen die Wiege des
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