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Bißchen Geſicht, das kann weg ſein, wenn ich die Pocken kriegte, und mein Bißchen Geld kann auch in alle Winde zerſtieben wie die Zeiten jetzt ſind, Euer gutes Herz aber, Eure große Gelehrſamkeit, und Eure Aufrichtigkeit, ja, das bleibt ſchon, in alle Ewig⸗ keit. Gelt, Johannes, Ihr werdet meiner kleinen Eli⸗ ſabeth Gutes thun, und mich als Eure Frau gut halten?“
„Von ganzem Herzen lu ſagte Kepler,„ich denke, das Leben iſt lang, und mancherlei Verhältniſſe kom⸗ men darin vor, aber Ihr ſollt ſehen, daß ich, ge⸗ ſchehe was Gott will, immer und immer, in aller Aufrichtigkeit Euer Schützer, Euer Tröſter, Euer treueſter Freund ſein werde.“
„Amen!“ fügte ſie leiſe hinzu und lehnte gerührt den ſchönen Kopf an ſeine Bruſt, Johannes aber küßte ihre Stirn, und in ſeinem Herzen leiſtete er Gott den Eid, dieſer Frau, die ihm vertraute, alles zu ſein, was ein Mann ſeiner Gattin ſein kann.
Ende des zweiten Bandes
Prag 1857. Druck von Kath. Gerzabek.
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