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das nächſte Scharmützel Vater und Sohn gegen ein⸗ ander kämpfen ſehe.
„Sie ſind nun alle fort, alle,“ ſagte Katharina Kepler, als ſie ihren älteſten Sohn unter vielen Thrä⸗ nen in die Arme ſchloß,„und ich bin ganz allein in der Welt,'s iſt ein Elend alt werden und allein ſein, der Chriſtoph iſt freilich hier Bürger und Mei⸗ ſter, aber was hilft er mir; er iſt ein böſer Kerl und hat ein ſchlechtes Weib. Ich wollte, Du könnteſt hier wohnen, Johannes, Du biſt ein Gelehrter, biſt ein Magiſter, vor Dir würden die Leute Reſpekt haben und mich dann auch im Frieden laſſen. Es ſind ſchlechte Leute hier, Johannes, grundböſe Menſchen, und der ſchlimmſte von allen, das ſiſt der Vogt Einhorn der lüderliche Kerl! Laß Dir's ſagen, er ſtellte Deiner Schweſter Margaretha nach— aber ich hab' ihm die Wege gewieſen, ich!
„Willſt Du was trinken, mein Sohn? warte, ich habe was für Dich, dahier, ja das iſt das rechte, hier in der kleinen ſilbernen Kanne, die noch von meinem Vater ſtammt, hab' ich guten Würzwein, verſuch' ihn einmal, und nein— in der ſilbernen Kanne das iſt ein Brechmittel, das trink' nicht, wart, ich finde den Würzwein ſchon, hier ſteht er im Zinn⸗ krüglein und trink' ihn mit Geſundheit!“
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