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„Ich dachte mir dieß,“ ſagte Apollonia.„Deine Liebe, mein Sohn, iſt jetzt noch die Wiſſenſchaft allein, möge ſie Dir denn auch das Glück Deines Lebens gewähren. Ich bitte aber aus Herzensgrund Gott den Herrn, daß Du immer die Kraft haben mögeſt, Deine Frau glücklich zu machen, ihr Freund, ihr Troſt, ihre Stütze zu ſein in allen Lebenslagen und nie in der Geduld gegen ſie zu ermüden, auch wenn ſie die⸗ ſelbe auf die Probe ſtellen ſollte.“
Die Papiere, welche Kepler gewünſcht hatte, waren bis auf den Trauſchein ſeiner Eltern bald her⸗ beigeſchafft, und dieſer befand ſich im Beſitze ſeiner Mutter.
Johannes nahm daher einen herzlichen Abſchied von ſeinen Freunden und den Orten ſeines Kinder⸗ lebens und ging nach Leonberg, wo er ſeine Mutter jetzt allein fand, denn Margaretha war bereits ver⸗ heiratet mit Georg Binder, zur Zeit Pfarrer in Heumaden..
Auch Katharina war ſehr gealtert. Sie wohnte noch in dem Hauſe, das Johannes ſchon kannte, und einen wüſtern Fleck gab es wahrſcheinlich nicht in dem ganzen Städtchen.
Chriſtoph, der Zinngießer, lebte mit ſeiner Frau im Frieden, und beide klagten über die Thorheit
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