Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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wie das Feuer eine Macht, und richtig angewendet,

nützt es den Mitmenſchen, erfreut den Beſitzer und führt ihn mehr und mehr zu Gott dem Herrn. Das Wiſſen an ſich iſt darum ſtets etwas Gutes, die Anwendung aber kann wie bei der ſchrecklichen Frau, die mich erzog, verbrecheriſch ſein, aber ſowenig wie ich indeß mit dem Feuer in meinem Deſtillirofen das Haus anzünden werde, ſowenig werde ich mein Wiſſen zu verbrecheriſchen Zwecken verwenden. Nie ſogar würde ich meiner Nebenmenſchen Unwiſſenheit benützen, um ſie durch mein Wiſſen zu täuſchen, zu ängſtigen, ſelbſt nicht, um ſie zu irgendetwas zu be⸗ wegen, das ich ihnen für nützlich halte. Meine Kennt⸗ niß in der Chemie benutze ich zur Bereitung eines kräftigen Mittels wider das Bluten von Wunden; da ſchau hier, Johannes, dieſer Wunderbalſam zieht über die ſtärkſte Schnittwunde eine Haut wie ein Eihäutchen, dieſes Pflaſter zertheilt alle Schwären, und dieß zieht ſie auf; hier habe ich ein Büchschen: wer den Dampf daoon recht einathmet, verfällt in Betäubung, und ich kann, ohne daß der Leidende es fühlt, ihm ein verrenktes Glied einziehen, ein ge⸗ brochenes zuſammenfügen, kann meine Sonde in ſeine tiefſte Wunde ſenken, erwachend weiß er nichts davon. Aber, Mutter, um des Erlöſers willen, ſagte

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