Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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heit und Tugend, nicht einmal auf ihren Reichthum gerichtet. Der junge Gelehrte beſchäftigte ſich mit Träumen über die Sterne, die wie die Erde unſere Sonne umkreiſen.Welch eine Glut muß herrſchen und welch ein Lichtglanz auf dem Merku⸗ rius, da fließen die Metalle in glühenden Strömen wie bei uns das Waſſer. Auf der Venus da iſt eine Temperatur wärmer, ſchöner, ein Licht reicher und glänzender, als das auf unſerer Erde, Blu⸗ men mögen dort blühen, Geſchöpfe dort wandeln, prächtig, wie wir ſie uns nicht vorſtellen koͤnnen, und die gleichmäßige Wärme, das reine Licht, die Schön⸗ heit alles deſſen, was jenem ſchönen Sterne angehört, erzeugt auch in ſeinen Bewohnern liebevollere Herzen, reinere und reichere Seelen; dort gibt es nicht Zank, Mißgunſt, Feindſchaft, nicht Krieg und Seuchen dorthin vielleicht ziehen unſere Seelen, wenn wir hier auf Erden unſere Aufgabe ordentlich und gründlich gelöſt haben.

Wenn dann ſeine Gedanken zur Erde zurückkehr⸗ ten, ſo führten ſie ihm das Bild ſeiner bräutlichen Schweſter, ſeiner theuern Freundin Apollonia mehr und deutlicher vor, als das der jungen Frau, mit der er den Weg durchs Leben zu gehen beſchloſſen hatte. Sie trug die ſchönen Züge eines Weſens, das der

und zu ſprach.

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