Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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ſeines Vaters dokumentirten, und eine ſolche war da⸗

mals durchaus keine Kleinigkeit.

Johannes rüſtete ſich alſo dazu, kaufte ein Pferd und Sattelzeug mit den nöthigen Taſchen und Be⸗ hältniſſen, auch Piſtolen, die in die beiden am Sattel angebrachten Holfter paßten, und benutzte die Zeit der Ferien, welche eben eintraten, um ſich auf den Weg zu machen.

Als er zu Frau von Mühleck eintrat, um Ab⸗ ſchied zu nehmen, fand er die Dame in Thränen, die ſie indeß vor ihm zu verbergen trachtete. Auch beantwortete ſie ſeine Frage, worüber ſie ſich betrübe,

nicht, ſondern verſicherte nur, daß Frauen manchmal

weinten, ohne gerade ſonderliche Urſache zu haben. Ihr kleines Mädchen ſpielte zu ihren Füßen, und als Johannes ſich empfahl, hob er das Kind auf und drückte es recht innig an ſein Herz.

Es ſcheint, Herr Magiſter, ſagte die Mutter, daß Sie einige Vorliebe für kleine Kinder haben!

Nicht daß ich wüßte, entgegnete er,ich habe in meinem bisherigen Leben wenig Gelegenheit gehabt, mit Kindern zuſammenzuſein, die Kinder der werthen Frau Stad ſind mir ſogar geradezu unangenehm, da ſie ſo ſehr lärmen. Dieſe Kleine aber habe ich lieb der Mutter wegen, theure Freundin, der Hoffnung

wegen,

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