Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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din, ſagte ſie, und ihre augenſcheinliche Verlegenheit bei dieſen Worten ließ den Magiſter vermuthen, daß noch von anderen Dingen die Rede geweſen ſein müſſe, und ſcherzend erlaubte er ſich dieſe Vermuthung auszuſprechen.

Fräulein von Eggenberg lächelte ſehr gutmüthig und ſagte:Nun, ja doch ja! mein Herr Profeſſor, was iſt's denn mehr, wir ſprachen eben von Ihnen, da wir auch einwenig an Sie dachten.

An mich? rief Kepler,o gnädigſte Frau, da haben ſich unſere Gedanken begegnet, denn ich habe, ich kann das wohl ſagen, jeden Augenblick dieſes Ta⸗ ges an Sie gedacht.

Fräulein von Eggenberg ſetzte ſich auf eine Bank unter dem Baum, an welchem ſie eben ſtanden, und ſagte zur Frau von Mühleck:Sie hatten vor einem Augenblick ſo große Luſt, einwenig dort auf die Höhe zu ſteigen, thun Sie das jetzt, meine Beſte, ich bin in guter Geſellſchaft, denn der Herr Profeſ⸗ ſor wird ſich hier zu mir ſetzen, und ſpäterhin in unſerem Wagen nach der Stadt zurückkehren, gehen Sie, gehen Sie immerhin, meine liebe Barbara.

Frau von Mühleck entfernte ſich verlegen und das bejahrte Fräulein wendete ſich nun ſehr herzlich an den Magiſter.