Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ichen alten verth aucht

ver⸗

, er⸗ dliche glich rthen ſchloß

mein ennt⸗

blö⸗ nache nſern Glück ein, Ihr ſchaft

Doch hat dieß Bild Leben, Herz und Seele und dieß Herz ſcheint mir geneigt zu ſein, dieſe Seele iſt gut und liebevoll. Meine Schweſter verheiratet ſich, ich dachte einſt, daß ſie mir die häusliche Be⸗ haglichkeit geben würde, ohne welche das Leben ſo unerträglich ſtörend für einen Mann wird, der ſeine

Gedanken zu lange und zu feſt auf Dinge richtet,

welche keinen augenblicklichen Nutzen ſtiften.

Er ging hinaus nach ſeinem liebſten Spazier⸗ gange durch die Seufzeralleegaſſe nach dem lieblichen Geidorf.

Sinnend wandelte er durch die Gegend, die ſeit Jahrhunderten wohl ſchon viele Menſchenaugen erfreut hat, und als er an das ſtille Plätzchen ge⸗ langte, wo er gewöhnlich zu ruhen pflegte, war er nicht wenig erſtaunt, ja erſchrocken, diejenige vor ſich zu ſehen, an welche er die ganze Zeit her gedacht hatte.

Sie war nicht allein, das alte Fräulein von Eggenberg hatte ihre faſt durchſichtige Hand in dem weißſeidenen Handſchuh auf den unvergleichlich ſchö⸗ nen Arm der Frau von Mühleck gelehnt und beide ſchritten langſam die Allee hinauf ihm entgegen. Ah ſiehe da, mein Herr Profeſſor, redete