Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

n Ihn

rlocken

eologie ag ein irchen⸗ s gern Eines Gottes, te Kir⸗ s, das rnehm⸗ Ohren hat zum Berg⸗ len zu: t offen⸗ nit des 2 Kraft , näm⸗ s, mein Knabe, in bald erlaſſen

21

wird und ſeine Erfahrungen, ſeine ſchönſten Hoffnun⸗ gen gern Deinem jungen und friſchen Herzen über⸗ gibt. Vergiß nicht den Allmächtigen da zu ſuchen, wo er gewiß zu finden iſt, in den Werken ſeiner Allmacht. Ich ſchelte und tadle die Schriftweis⸗ heit nicht, der Herr bewahre mich ſchwachen Men⸗ ſchen davor; daß ſie aber doch gar ſchwer zu verſtehen ſein müſſe, ſehen wir das nicht täglich in den Miß⸗ verſtändniſſen, die ſie veranlaßte?

Aber, mein Vater, fagte Johannes und blickte mit den klaren nußbraunen Augen treuherzig empor zu ſeinem ſinnenden Freunde;Ein Weg kann doch nur der rechte ſein zu Gott, die übrigen müſſen Irr⸗ wege ſein, und ich will ſuchen, ohne zu ermüden, ſu⸗ chen ohne Aufhören, bis ich dieſen einzigen gefunden.

Ein leiſes Lächeln ſchwebte über das verwelkte Geſicht des Magiſters:Suche! entgegnete er mit einem Blick in die ziehenden Wolken,ſuche, und Du wirſt finden, klopfe an, und Dir wird aufgethan werden. Den Herrn ſuchen, iſt das einzige Glück des Erdenlebens, das alles Leid, das Tod und Marter überwindet und verklärt. Sind Huß und Savo⸗ narola nicht betend den Feuertod geſtorben? was hat ſie ermuthigt, als das Wenige von der Klarheit des Herrn, das zu ſchauen, ſie gewürdigt wurden? Wider⸗