Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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artete

her⸗ bohn, u bei erden Mag⸗ wirſt

ſtand rann

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Es waren nicht ganz allein Freudenthränen, die er vergoß. Johann Kepler hatte ein Herz, das ſich mit warmer Liebe auch da anſchloß, wo er fühlte, daß dieſelbe nicht in gleichem Maße erwiedert wurde. Er hing an ſeiner Mutter und mehr noch an ſeinem Schweſterchen mit großer Innigkeit, und der Gedanke, ſich von ihnen jemals trennen zu müſſen, war ihm noch nicht in den Sinn gekommen. Dennoch fühlte er ſehr lebhaft, daß mit dem Eintritt in eine be⸗ rühmte und gelehrte Schule ſich ihm die Pforten des Glückes erſchloßen.

Heinrich Kepler, von dem Schritt, den der alte Magiſter zu Gunſten ſeines Sohnes gemacht, unter⸗ richtet, hatte nichts dagegen, daß derſelbe hinfort ganz und gar ſeiner väterlichen Fürſorge enthoben wurde.

Er iſt ein Duckmäufer, ſagte er achſelzuckend, ein Menſch, der doch zu nichts Luſt und Geſchick hat als zum Bücherunſinn, meinetwegen mag er hingehn und ein Pfaffe werden und mit andern Pfaffen ſich herumzanken, ob der Herr Chriſtus das Brot mit der linken oder der rechten Hand gebrochen. Es iſt im Hauſe ein unnützer Broteſſer weniger, wenn er geht, und ich behalte der Mäuler doch noch ge⸗ nug, die ich durch meine Plackerei füllen muß.