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büchern in die Schule, mit dem Knecht und dem alten Pferde hinaus auf das Feld ging. Dennoch machte der Knabe ſehr bald bemerkliche Fortſchritte im Leſen und Schreiben ſo raſch, daß er dem Lehrer, dem ſiebzigjährigen Magiſter Beilmann, aufftel.
Magiſter Beilmann war ein wunderlicher Kauz. Einſam lebend ohne Weib und Kind kannte er nach beendeten Schulſtunden nur einen Genuß, und das war ſein täglicher Spaziergang in Wald und Feld. Da ſchritt er aber nicht raſch daher, wie wohl ſonſt Gelehrte und beſonders Schulmänner, die eben nur hinausgehen, um ihren in den düſtern Zimmern verdorrenden Leib ſo⸗ und ſooiel Schritte weit durch die Luft zu ſchleppen. Langſam, die großen hellblauen Augen bald auf den Boden, bald auf einen Baum⸗ zweig, bald auf die ziehenden Wolken am Himmel geheftet, ging er einher, und nie kam er von einem Spaziergang nach Hauſe ohne allerhand unnütze Dinge in ſeinen Taſchen.
Der Magiſter Beilmann hatte in ſehr kurzer Zeit eine herzliche Zuneigung zu dem kleinen Johann gefaßt, und als er einſt bei einem ſeiner weiten Gänge auch an das Feld kam, das Heinrich Kepler gepachtet und auf dem ſein Lieblingsſchüler eben be⸗ ſchäftigt war, Gras für die Ziege zu ſammeln, rief
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