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Unterofficier, war ſehr ſtolz auf dieſe Wuͤrde und lebte nach dem Frieden wieder im Hauſe ſeines Vetters, dem er einſt ſo ſehr geſchadet.
Madame Wohlgemuth gebrauchte ihn zu hun⸗ dert kleineren und größeren Dienſtleiſtungen und hatte an ihm ſtets einen aufmerkſamen Zuhörer, wenn ſie von ihren Töchtern und Enkeln erzählte.
Der Maler Treufeldt, einer der berühmſten Künſt⸗ ler ſeiner Zeit, war oft und gern in dem ländlichen Hauſe ſeines Vetters, und die Zeit ging leiſe über den Häuptern aller hin und legte, wie das nicht an⸗ ders ſein kann, eins nach dem andern zur Ruhe ins ſtille Grab.
Zuerſt den Schäfer Gottfried. Seine Söhne und Enkel ſind jetzt geachtete Grundbeſitzer in jener entlegenen Gegend des Vaterlandes. Fürſt Subow ſteht ſchon lange, lange vor dem ewigen Richter. Eine nach der andern von den Perſonen, deren We⸗ ſen und Art die lebhafte und liebenswürdige Frau Treufeldt ſo wohl zu ſchildern wußte, iſt geſtorben, Fürſten und Könige, Krieger und ſchöne Damen. Die freundliche Erzählerin, die wackere liebe Großmutter, war eine der letzten— auch ſie iſt nun zu einem beſſern Leben eingegangen, eine andere Zeit iſt ge⸗ kommen, andere Menſchen leben— uns, unſern Zeit⸗


